"Jan von Moor", so riefen die Städter früher die Torfkahnschiffer auf ihren schwarzen Booten aus dem Moor. Im Norden Bremens erstreckten sich früher unwegsame Moor- und Feuchtgebiete. Die Haupteinnahmequelle der Siedler dort bestand darin, Torf abzubauen und ihn dann zu verkaufen. Der Torf wurde auf sehr einfachen, langen und schmalen Kähnen nach Bremen transportiert. In der Stadt war der Torf als Brennstoff sehr begehrt.
Mit den Torfkähnen von bras e.V. können Sie heute die ehemaligen Feucht- und Moorgebiete zwischen Blockland und Teufelsmoor vom Wasser aus kennen lernen. Dort, wo einst die Menschen einen langen Kampf gegen Wasser führten, ist das verbliebene nasse Land zu einer höchst schützenswerten Landschaft geworden.
Die TORFKÄHNE bremen ist ein Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeits-lose, mit dem der arbeitsmarktpolitische Dienstleister bras e.V. - arbeiten für bremen ein bislang bundesweit einmaliges und zugleich richtungweisendes Museumskonzept betreibt.
Außerschulisches Lernen
für Schulklassen 1 bis 6
Unser Konzept als kostenloses PDF Download (2,10 MB)
Videoclip
Torfkahnfahrt auf dem Findorffer Torfkanal
(Adobe Flash 9,73 BM)