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Geschichten aus dem Moor
Köster

"Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot." Dieses Sprichwort beschreibt die Entwicklung der ersten drei Generationen von Menschen, die im Teufelsmoor versuchten zu (über)leben.

Die Kolonisierung des Moores war harte Arbeit. Die neuen Siedler erhielten 50 Morgen Land, eine anfängliche Befreiung von Abgaben an den Staat, etwas Starthilfe und - was vor allem in Kriegszeiten wichtig war - die Befreiung

von sämtlichen Militär- und Kriegsdiensten. Eine Reihe von Verpflichtungen gingen für die Siedler mit diesem Handel einher: Sie waren verpflichtet, das Land trocken zu legen, Deiche zu bauen und zu pflegen und innerhalb eines Jahres ihre einfache Moorkarte durch ein festes Haus zu ersetzen. Bei alledem mussten sie sich zuerst der Trockenlegung des Moores widmen und begannen Torf abzubauen, um sich ihren kargen Lebensunterhalt zu verdienen. Viele Siedler schafften es nicht, im Moor Fuß zu fassen.


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