"Jan von Moor", so riefen die Städter früher die Torfkahnschiffer auf ihren schwarzen Booten aus dem Moor. Im Norden Bremens erstreckten sich früher unwegsame Moor- und Feuchtgebiete. Die Haupteinnahmequelle der Siedler dort bestand darin, Torf abzubauen und ihn dann zu verkaufen. Der Torf wurde auf sehr einfachen, langen und schmalen Kähnen nach Bremen transportiert. In der Stadt war der Torf als Brennstoff sehr begehrt.
Mit den Torfkähnen von bras e.V. können Sie heute die ehemaligen Feucht- und Moorgebiete zwischen Blockland und Teufelsmoor vom Wasser aus kennen lernen. Dort, wo einst die Menschen einen langen Kampf gegen Wasser führten, ist das verbliebene nasse Land zu einer höchst schützenswerten Landschaft geworden.
Die TORFKÄHNE bremen ist ein Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeits-lose, mit dem der arbeitsmarktpolitische Dienstleister bras e.V. - arbeiten für bremen ein bislang bundesweit einmaliges und zugleich richtungweisendes Museumskonzept betreibt.
Videoclip
Torfkahnfahrt auf dem Findorffer Torfkanal
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Meldungen
01. Juli 2010 "Jan von Findorff" zu Wasser gelassen - Torfkahn soll außerschulischer Lernort werden
(...) Dichtgedrängt standen Schüler und Schaulustige am Torfhafensteg, als Birgit Busch, Vorsitzende des Bürgervereins, und Uwe Lange, Geschäftsführer der bras, gemeinsam die Taufe des Torfkahns vornahmen. (...) Die Zusammenarbeit mit den Findorffer Schulen soll in Zukunft intensiviert werden. Aufgrund der Unterstützung durch den Bürgerverein verfügt die bras jetzt wieder über drei Torfkähne. (...) Artikel lesen (PDF 2,62 MB)
27. Juni 2010 Früher Torf - heute Touristen im Kahn
Auf dem Torfkahn schippern - was heute Touristen anzieht, war vor 250 Jahren für die Bauern schmutzige Arbeit. Nach dem tragischen Unfall auf der Hamme indes gerät das heutige Freizeitvergnügen in die Diskussion. Aber die Skipper sagen: Alles sicher an Bord. (...) Artikel lesen (PDF 17,1 MB)